Rad Markt Dahl Maxxis Intro Ba-Tex

Das Finale der Nutrixxion Marathon Trophy 2011

07.10.2011
foto: team burn-babyes berichtet Mirko Geisler

 

Nach meiner Teilnahme beim Marathon in Berlin, lautete das Wochenmotto “Regeneration”. Das klappte auch ganz gut und hochmotiviert ging es am Sonntag zum Langenberg Marathon nach Olsberg-Bruchhausen.

 

Traditionell wird hier das Finale der NRW Marathon Trophy ausgetragen und die meisten “einheimischen” Biker beenden hier ihre Saison. So kam es dann auch, dass mehr als 800 Aktive bei herrlichem Oktoberwetter den Weg nach Bruchhausen fanden. Bereits 40 Minuten vor dem Startschuss rollte ich in den Startblock um möglichst in der meist hektischen Einführungsrunde weit vorn zu sein. Peng, der Bürgermeister “schoss” und die Meute ging auf Reise. Das Feld war nervös und prompt gab es hinter mir den ersten heftigen Sturz. Es ging 200 Höhenmeter bergauf, bevor es wieder zurück zu Start-Ziel ging und das Rennen “richtig” begann. Ich fühlte mich gut und fand schnell mein Tempo, aber keine geeignete Gruppe. So ging es meist alleine über Waldwege und einzelne Trails. Den zweiten Anstieg meisterte ich noch ganz gut doch beim letzten Anstieg zum höchsten Berg Nordrhein-Westfalens, den über 800 Meter hohen Langenberg, zog es mir den “Stecker”. Hier verlor ich nicht nur viel Zeit, sondern auch Rang 3 in der Gesamtwertung. Warum, wieso, ich weiß es immer noch nicht. Vermutlich habe ich zu wenig gegessen …
So rettete ich mich über den Gipfel und es folgte nur noch eine Abfahrt bis in das Ziel. Mit einer Zieldurchfahrt nach 01:52h hieß das Platz 11 in der Altersklasse und in der Gesamtwertung Rang 22 (+6,41min) von 434 Startern.
In der Gesamtwertung der Nutrixxion Marathon-Trophy reichte es “nur” für den vierten Platz, mit dem ich aber auch voll zufrieden bin. Schließlich bin ich ja auch nur 5 Wertungsrennen von 8 gefahren; wer hier aber vorne mitfahren möchte, der muss von Mai bis Oktober konstant Leistung zeigen; ein schlechter Tag wird gnadenlos bestraft. So geht nun für mich meine erfolgreichste Saison zu Ende. Bis zum nächsten Jahr, Mirko

 

MTB Bundesliga Finale in Bad Salzdetfurth

26.09.2011

es berichtet Volker Lutz

 

Nun war es mal wieder soweit, das letzte Rennen der Saison 2011 stand auf dem Plan – und wie immer passte in Bad Salzdetfurth alles – nur für ein gutes Ergebnis war natürlich selber zu sorgen.

 

Bei kühlen 8°C aber herrlichem Spätsommerwetter ging es früh morgens mit Kind und Kegel los – ein großer Vorteil, denn so früh morgens geht alles ein wenig schneller, ein guter Parkplatz wird schnell gefunden, die Startnummer ist ruckzuck abgeholt und auch Familie und Kind findet man immer schnell wieder!
(… mehr)

Platz 1 in Zierenberg für Mirko Geisler

22.09.2011
foto: Matthias Schweitzer / masch-fotoTeil 2 vom Rennwochenende. Nach dem zweiten Platz in Grafschaft ging es am Sonntag nach Zierenberg. Hier war ich auch schon mal am Start, allerdings liegt dies schon ein paar Jahre zurück und natürlich hat sich auch die Strecke geändert.

 

Auf dem Marktplatz in Zierenberg war ne Menge los, aber erstmal gab es nen Kaffee und Smalltalk mit den Jungs von Nutrixxion. Das Bike war fertig und ich erkundete die ersten 5 Kilometer der Strecke.
Das Profil der Strecke deutete auf einen langen An(Auf)stieg am Anfang und viele kleine “Sägezähne” folgend … Pünklich zum Start setzte dann auch der Regen rein. Im ersten Anstieg war der Drops dann gelutscht. Vorne regierte Carlo Maschek das Tempo, dahinter die beiden Thüringer Heine Brüder vom lightloungeracing Team und meine Wenigkeit. Dahinter gab es schon eine riesige Lücke.
Die Strecke machte richtig Spaß. Gefährlich wurde es nur beim Überholen der vorher gestarteten Mittelstreckler. Bis zum Ziel änderte sich an den Positionen nichts. Somit wurde ich erster der Senioren und Gesamtvierter. Es naht das große Sasisonhighlight, der Berlin Marathon. Eine Woche später geht es dann wieder ins Sauerland nach Wiemeringhausen, wo dann der Finallauf der NRW Trophy stattfindet.

 

Platz 2 beim Sauerland Marathon für Mirko Geisler

21.09.2011
foto: sportografBeim Sauerland Marathon in Grafschaft (NRW) konnte Mirko auf der Kurzdistanz Platz 2 (Gesamt 7) einfahren. Hier seine Erlebnisse.

 

Das Rennwochenende mit 2 Rennen stand an. Samstag ging es mal wieder in das Sauerland, wo in Grafschaft der Sauerland Marathon ausgetragen wurde. Mein Ziel war ein gutes Ergebnis, um die Spannung in der Gesamtwertung der NRW Trophy aufrecht zu halten.
Da ich letztes Jahr hier pausierte, erwischte ich einen suboptimalen Startblock; da galt es nach dem Start gleich mal den Gang nach vorne einzulegen. Am Hinterrad von Daniel Dorsic klappte das ganz gut. So arbeitete ich mich peu à peu nach vorne aber ich hatte stets das Gefühl zu langsam zu sein. Bis zur Streckenteilung der Kurz-und Langstrecke fuhr ich in einer gut funktionierenden Gruppe, so dass ich im Windschatten auch mal kurz die Beine hochlegen konnte. Jetzt war ich aber auf mich allein gestellt und die letzten Kilometer liefen nicht mehr ganz so flüssig, dennoch reichte es für einen tollen zweiten Platz, so dass die Trophywertung weiterhin spannend bleibt.

 

Der Endurothon in Schierke – das Finale des Harzer MTB Cups

30.08.2011

es berichtet Volker Lutz

 

… als ich mich am Freitagabend mit meiner Tochter bei über 30°C im fast schon zu warmen Planschbecken vergnügte, konnte ich mir noch gar nicht so richtig vorstellen, am kommenden Tag bei 13°C und Dauerregen vier Stunden auf dem MTB biken zu „dürfen“.
Aber leider hatten die Kollegen aus der meterlogischen Abteilung doch mal wieder Recht – von einem deutlichen Temperaturabsturz war die Rede – und den bekamen wir alle auch gut zu spüren. Nach dem Start ging es leider viel zu langsam bei strömendem Regen auf die Einführungsrunde durch den Ort. Von „Warmfahren“ konnte kaum die Rede sein, mir wurde minütlich kälter. Und so kam es dann wie es kommen musste, nach dem „scharfen“ Start ging der Motor erst mal nicht wirklich an. Ich kämpfte und kam nach und nach auf Solltemperatur, so dass ich als Dritter in die erste, schwere Abfahrt gehen konnte.
Von nun an lief es eigentlich gut. Dano und Schuchi ließ ich aufgrund des geringen Trainingsumfanges in den vergangenen Wochen lieber ziehen, denn die schwere Strecke in Schierke kann zum Schluss richtig wehtun. Auf Augenhöhe mit Arne Vettermann, Danny Götze und Artjom Gräfenstein ging es um die Runde. Bergan lies ich mich etwas abhängen um Kraft zu sparen und bergab konnte ich dank Fully wieder aufschließen. So lief es recht gut bis Artjom das Tempo ein wenig anzog und außer Sichtweite kam. Nun gut, ich genoss die Abfahrten, sparte mir wertvolle Körner auf und konnte in der letzten Runde noch mal ein wenig das Tempo steigern. So holte ich Danny, Arne und Johannes Nipperdey noch ein und sicherte mir den 4. Platz in der Gesamtwertung.

 

Im Anschluss an das Rennen entschied ich mich dann für ein genüssliches Bad – nein nicht im warmen Pool der Brockentherme, schön angenehm in der kalten Bode samt Rad – man ist doch Biker durch und durch – und kalt war mir danach auch nicht wirklich!

 

Ach ja, insgesamt reichte mein 4. Platz am Ende auch noch für Gesamtrang 2 im Harzer MTB Cup – manchmal lohnt es sich eben doch zu kämpfen! (Und manchmal eben auch zu warten, ich schreib mal nur Biesenrode!)

MTB Marathon Nordenau – 4. Lauf Nutrixxion Marathon Trophy

18.08.2011
foto: laufpix.deNach 7 Wochen rennfreier Zeit, war es am Wochenende mal wieder soweit; der vierte Lauf der NRW Marathon Trophy stand auf der Agenda. Es ging nach Nordenau, wo der Sommer auch keinen Halt einlegte. Hier tickt die Uhr noch anders, denn wenn es im Sauerland regnet, dann aber richtig. Dementsprechend richtete ich mich auf schlammige Bedingungen ein.

 

Das Bike war mit neuen Reifen bestens präpariert, aber die Schutzbleche blieben im Keller. Nach so langer Rennpause ist immer unklar, ob die Form noch stimmt; spätestens auf der Einführungsrunde herrschen dann klare Verhältnisse. Und so ging es pünktlich um 13 Uhr (ja ich sag doch in Nordenau tickt die Uhr noch anders) auf die 37 Kilometer Schleife mit knapp 900 Höhenmetern.
Natürlich waren wieder alle Kontrahenten im Kampf um die NRW Trophy am Start. Nach der 5 Kilometer Einführungsrunde bildete sich schnell eine Spitzengruppe. Ich reihte mich dahinter ein und fuhr ein konstantes Rennen bis Kilometer 20. Nun kam von hinten eine schnelle Gruppe, deren Tempo ich bis Kilometer 26 noch mitgehen konnte. Doch dann gingen langsam die Lampen an und ich musste die Gruppe ziehen lassen; ein Gel mehr und ich wäre drangeblieben … Jetzt ging es fast nur noch bergab und ich beendete das Rennen als Gesamtelfter (+6,49). Mit Platz 7 (+4,58) in der Seniorenklasse kann ich nach der Rennpause zufrieden sein.

 

Nächstes Wochenende geht es am Samstag nach Grafschaft und am Sonntag nach Zierenberg. Ich glaube dort ist dann Sommer.

 

3 Podestplätze für das Team beim Marathon in Biesenrode

20.06.2011

Es gibt Marathon-Runden, die mag man einfach, weil es Spaß macht dort zu fahren, die Veranstaltung toll organisiert ist und auch bei der Siegerehrung noch einige Leute vor Ort sind – und Biesenrode ist so eine Veranstaltung.

 

Also ging es am Sonntag zusammen mit Oliver früh morgens auf ins Mannsfelder Land. Nach etwas Hin- und Her bei der Anfahrt (man sollte eben doch mal auf ein aktuelles Navi umrüsten) erreichten wir Biesenrode bei recht passablem Wetter. Angemeldet, schön Warmfahren und los geht´s. Und wie es losging, der steile Startanstieg tut schon immer etwas weh, hatte aber den Vorteil, dass unsere Gruppe gleich einmal auf 5 Fahrer zusammenschmolz. Nach einigen netten Trails auf und ab ergriff ich vor der längsten Trailabfahrt auch mal die Initiative und düste die tollen Trails mit vollem Speed bergab. Unten angekommen, war ich dann ein paar Sekunden voraus, wurde allerdings durch Dano schnell wieder gestellt – aber, die Gruppe war wieder etwas kleiner.
(… mehr)

Uwe Weinkopf ist Führender der Marathonman-Europe-Rennserie

19.06.2011
Uwe WeinkopfAls ich am Freitag zum Bike-Festival in Willingen eintraf, wurde ich gleich auf die typische und traditionelle Art von den “Normal”-Gästen begrüßt. Schwankende und grölende hochprozentige Horden beiderlei Geschlechts (aber in sauber getrennten Gruppen für sich) bemühten sich durch lautstarke Gesänge und/oder Kotzorgien zum Teil aus dem fahrenden Auto heraus, mich daran zu erinnern, dass es hier 365 Vatertage im Jahr gibt. Zum Glück ist deren Aktionsradius nicht zuletzt aufgrund der vorübergehend eingeschränkten Fortbewegungsmöglichkeit so eng, dass man bei Verlassen des Willinger Ortskerns dieses Schauspiel schnell hinter sich lässt.

 

Beim Start des Marathons war schnell ersichtlich, dass das angekündigte nasskalte Pfingstwetter nicht eingetroffen war. Es blieb den ganzen Tag trocken bei angenehmen 20°C. Auch die Trails waren trocken und gut zu befahren. So war das ständige Auf und Ab durch das schöne Upland geradezu ein vergnüglicher Ausflug, wenn man nicht dran denkt, dass es ja um die Wette geht. Und dann sind da ja noch solche Hochkaräter wie Bart Brentjens, Carsten Bresser und Stefan Danowski, die sich mittlerweile in den Master-Wertungen tummeln. Na ja, machen wir es kurz. Mit meiner Leistung war ich zufrieden, mit dem 8. Platz sicher nicht. Wie dicht es zuging, zeigt, dass nach mehr als fünfeinhalb Stunden Fahrzeit, zwischen Platz 8 und 5 gerade einmal 2 Minuten liegen. Trotzdem hat es für mich gereicht, nach dem zweiten von fünf Rennen, die Gesamtführung bei den Masters zu übernehmen.

 

Leider gibt es nicht mehr die schönen Leader-Trikots von Rocky-Mountain wie noch vor zwei Jahren. Das ist Sparen am falschen Fleck, finde ich. Ich hätte mir gerne ein zweites ins Schlafzimmer gehangen. Trotz allem, war Willingen und das Festival wieder einmal toll.

 

Der Heim-Grand Prix – Volker Lutz beim Clausthaler MTB Marathon

30.05.2011
foto: Petra JungeNach dem enttäuschenden 4. Platz beim Altenauer MTB Marathon am vorangegangenen Wochenende, wollte ich beim Clausthaler MTB Marathon, der auch gleichzeitig als niedersächsische Landesmeisterschaft im MTB Marathon ausgetragen wurde, wieder richtig angreifen. Zuvor stand für mich aber eine Woche Radurlaub im Harz auf dem Programm, die ich für ausgiebige Touren durch den wunderschönen Harz nutzen wollte. Dies tat ich auch zu genüge und drehte die ganze Woche über wunderschöne Runden durch den fast menschenleeren Harz. Somit nicht optimal ausgeruht – aber darin bestätigt, dass die Form gut ist, ging es dann am Sonntag in den Oberharz zum Heim-Grand Prix.

 

Bei recht kühlem, windigen Wetter viel pünktlich um 9:00 Uhr der Startschuss für die Lang- und Mitteldistanz über 102km und 68km. Nach einem eher schlechten Start konnte ich schnell einige Positionen gutmachen und mich an 7. bis 8. Position einreihen. Nach einigen Wellen und einer längeren Abfahrt ging es mit fast noch geschlossenem Feld in die erste längere Steigung. Schnell bildeten sich einige Gruppen und ich versuchte mich so weit vorne wie möglich einzureihen. Während Stefan Danowski mit André Kleindienst an seiner Seite versuchte wegzufahren, hielt ich mich ein wenig zurück. Einige Kilometer später war das Feld dann in einige Gruppen zerfallen. Während Dano nach dem Ausscheiden von André vorne alleine kämpfte, hatte ich mich einer Gruppe um Thomas Zühlke und Torben Saßnick angeschlossen – ein Fehler, wie sich später herausstellte. So ging es über die ersten eineinhalb Runden, ab diesem Zeitpunkt kam etwas Unruhe in unsere Gruppe, da Torben und Thomas beide nur die Mittelstrecke fahren wollten und versuchten den anderen abzuhängen, somit war leider Schluss mit einer ruhigen Fahrt zu dritt, die mir für die Langdistanz wertvolle Körner hätte sparen können. Schließlich enteilte ich zusammen mit Torben, der wenig später ins Ziel abbog. Als 2. ging es nun auf die letzte von 3 zu fahrenden Runden. Ich fühlte mich gut, musste aber feststellen, das man hinter uns auch nicht geschlafen hatte und die nächste Gruppe um Artjom Gräfenstein und Jürgen Rodenbeck nur rund eine Minute hinter mir lag. Ich versuchte alles, aber alleine im Wind ging es eben doch ein wenig langsamer als zu zweit und so schmolz mein Vorsprung immer weiter zusammen. Glücklicherweise erreichten mich die beiden nicht ganz vor dem schwierigsten Abschnitt der Strecke, auf dem ich nochmals das Tempo ein wenig steigern wollte – aber damit war es nicht weit, nach einer steilen Abfahrt, auf die eigentlich ein schwerer Anstieg folgte, teilte mir ein Streckenposten mit, dass es in der darauffolgenden Abfahrt einen schweren Unfall gegeben habe und die Strecke daher kurzfristig verändert würde. Bis alles geklärt war, war mein Vorsprung natürlich dahin und weder Artjom noch Jürgen sahen es ein ebenfalls zu warten. Nun löste sich mein Plan in Luft auf und aus der geplanten Attacke wurde eine Gegenattacke, der ich leider nicht ganz folgen konnte und somit die Beiden ziehen lassen musste.
Bis ins Ziel versuchte ich zwar alles, konnte aber nicht mehr aufschließen. So reichte es am Ende leider nur zu Gesamtrang 4, 3. Platz in der Altersklasse und leider, leider nur zum Vize-Landesmeistertitel. Aber und das ist das Wichtigste – das Rennen hat wieder viel Spaß gemacht und mir gezeigt, dass meine Form wirklich gut ist. Zudem habe ich mir erfolgreich das “virtuelle Gelbe Trikot” als Führender des Harz Cups wieder zurück erobert und das ist doch auch was!

 

Nun geht es am 19.06. zum superschönen MTB Marathon nach Biesenrode in den Ostharz, bevor der 4. Lauf des Harzer MTB Cups am 25.06. in Braunlage ansteht.

 

Titel für Uwe Weinkopf bei der 12h-WM in Weilheim

29.05.2011
Uwe Weinkopf bei der 12h-WM in WeilheimZum Abschluß seines Trainingslagers im Karwendel- und Wettersteingebirge nahm Teamfahrer Uwe Weinkopf am 21.05.11 an der diesjährigen 12h-WM im oberbayrischen Weilheim teil. Nach gutem Beginn konnte sich Uwe anfangs in der Spitzengruppe behaupten, bevor er durch eine Unachtsamkeit noch in der ersten Stunde zu Fall kam. Schlimmer als der aufgeschlagene Ellenbogen wog, dass er dadurch völlig aus dem Rhythmus kam und lange brauchte, bis es wieder einigermaßen rund lief. Die Führenden waren zwischenzeitlich weit enteilt. Mit konstanten Rundenzeiten ging es peu a peu jede Runde etwas weiter nach vorn, bis Uwe nach achteinhalb Stunden die Führung in der Masterklasse übernahm. Die gab er auch bis zum Schluß nicht mehr ab, sondern baute seinen Vorsprung noch aus. Nach 12 Stunden und 234 km war es dann vollbracht und der Weltmeistertitel gesichert. Auch wenn es dafür nicht den offiziellen Segen der UCI gibt, ist es ein schöner Erfolg für den Langstreckenspezialisten.
 

Der Marathon in Altenau – ein Bericht von Volker

28.05.2011

Am vergangenen Sonntag stand mit dem Altenauer MTB Marathon bereits der 2. Lauf zum Harzer MTB Cup auf dem Programm. Bei fast schon zu schönem Wetter (eigentlich muss es in Altenau ja schon aus Tradition regnen!) wollte ich diesmal die mittlere Runde in Angriff nehmen, um mich für eine schöne Tourenwoche im Harz ein wenig zu schonen. Vom Start weg lief alles wie geplant – o.k. Ramses Bekkenk war uns allen schnell entkommen, aber er hatte ja sowieso für die Langstrecke gemeldet. Dahinter entbrannte aber schnell ein Kampf um jeden Meter – dies bekam ich auf einem kurzen Trageabschnitt in Form einer Pedale in meiner Kniebeuge zu spüren – was auch immer so was soll.
(… mehr)

Uwe Weinkopf 5. beim Gardasee-Marathon

24.05.2011

Zum Auftakt der internationalen Marathonserie “Marathonman-Europe” stand der 1. von 5 Läufen in Riva am Gardasee auf dem Programm. Mit Uwe Weinkopf hatten wir einen aussichtsreichen Kandidaten vor allem für die Gesamtwertung am Start. Trotz der vielen Kilo- und Höhenmeter, die Uwe in der Woche vor dem Rennen rund um den See absolvierte, waren die Beine offensichtlich recht gut. Bereits am ersten langen Anstieg nach San Giovanni ließ er nicht nur die bekannte Entourage aus dem Harz und Bad Salzdetfurth stehen, sondern überholte mit Lars van der Sloot auch den amtierenden Deutschen Marathonmeister der Masterklasse. In der entfachten Euphorie vernachlässigte Uwe allerdings etwas die Nahrungsaufnahme, was sich im Anstieg der letzten Runde deutlich negativ bemerkbar machte. Zudem war die lange technische Schlußabfahrt nichts für unseren Senioren, womit er die Chance auf einen Podiumsplatz leider verpasste. “Der 5. Platz in dem starken Feld geht in Ordnung und bietet mir gute Voraussetzungen, in den kommenden Rennen in der Gesamtwertung weiter nach oben zu kommen”; zeigte sich Uwe alles andere als unzufrieden.

Shark Attack Saalhausen – 2. Lauf Nutrixxion Marathon Trophy

18.05.2011
foto: sportografDer kleine Ort Saalhausen war letztes Wochenende Gastgeber für den 2. Lauf der Nutrixxion Marathon Trophy und der MTB Bundesliga. Mirko ging am Samstag auf die 32 Kilometer “Schleife”, die es mit 1300 Höhenmetern in sich hatte. Hier sein Bericht.

 

Nach 2008 und 2009 war ich gespannt, was sich der Veranstalter dieses Jahr ausgedacht hat. Mit Spannung machte ich mich zur unchristlichen Zeit um 3 Uhr auf den Weg in das Rothaargebirge. Schlagartig wurde ich munter, nachdem der Starenkasten micht geblitzt hatte.

 

Gemütlich ging es weiter und ich kam pünktlich im beschaulichen Ort an. Nach kurzem Einrollen ging es in den Startblock. 9 Uhr, Peng los gehts. Ich kam schwer in Tritt und brauchte einige Kilometer um meinen Rhythmus zu finden. Eins war aber klar; es galt die Kräfte gut einzuteilen, da die entscheidenden Höhenmeter erst auf den letzten 20 Kilometer verteilt waren. Das 29er lief wieder bestens.
Die Strecke, machte im Gegensatz zu den Jahren zuvor, viel Spaß. Ein Lob an den Veranstalter. Bei Kilometer 17 ging es in den Südhang und es wurde richtig hart. Ich konnte einige Kontrahenten “einfangen”, die Abstände blieben aber gering. Im letzten Downhill hatte ich die Nase vorn und konnte Gesamtrang 5 (AK Platz 2) in das Ziel retten. Abschließend gab es eine feine Siegerehrung und lecker Pasta. Eine tolle Veranstaltung; ich komme nächstes Jahr gerne wieder.

 

Der dritte Lauf zur Nutrixxion Marathon Trophy findet am 16.07. in Wetter/Ruhr statt.

 

SKS Bike-Marathon – 1. Lauf Nutrixxion Marathon Trophy

02.05.2011
foto: Stefan GeislerTraditionell wird im Sauerland die Marathon-Saison mit dem SKS Marathon in Sundern eröffnet. Mirko Geisler nahm die 30 Kilometer Strecke mit 800 Höhenmetern in Angriff. Hier sein Bericht.

 

Punkt 11 Uhr fiel der Startschuss direkt auf dem Werksgelände des “Pumpenherstellers”. Nachdem das Rennen offiziell freigegeben wurde bildete sich schnell eine kleine Gruppe aus ca. 20 Fahrern. Ich war an Position 6 bevor es in das Gelände ging. Die ersten Anstiege verliefen problemlos aber die Gruppe zerfiel.

 

Nun kamen die Mittel- und Langstreckenfahrer in Sichtweite die 15 Minuten vor der Kurzstrecke gestartet sind und prompt machte ich gleich mal einen Abflug in die Böschung. In einer schlecht einzusehenden Schotterkurve “parkte” plötzlich ein Biker, ich konnte nicht rechtzeitig bremsen und so musste ich kurz unfreiwillig vom Bike. Nichts passiert aber die Gruppe war weg.

 

Nun begann die Hatz nach vorne. Das ging richtig gut. Mark Steinweger (Team Nutrixxion) hatte einen Defekt und ich rutschte auf Platz 5. Die beiden davor platzierten Jungs vom Bike Team Baumberge waren immer in Sichtweite, aber gerade in den windanfälligen Streckenteilen verlor ich an Boden, den ich aber an den Anstiegen wieder gutmachen konnte. Bis zum Ziel änderte sich an dieser Situation nichts. Mit der Zielzeit von 1:15 h mit 2 Minuten Rückstand zum Erstplatzierten bin ich voll zufrieden.

 

Der zweite Lauf zur Nutrixxion Marathon Trophy findet am 14.05. in Saalhausen statt.

 

Bad Harzburger Bike Marathon – 1. Lauf Harzer MTB Cup

24.04.2011
foto: Stefan BzdokDas MTB Team Wolfsburg ist erfolgreich in die Mountainbike-Saison gestartet. In Bad Harzburg gewann Volker Lutz vor dem Suhler Matej Meyer (Team degere) und dem Biehler ProCycle Werksteamfahrer Torsten Mützlitz.

 

Lutz erwischte einen guten Start und konnte sich bereits in der ersten von fünf Runden mit sieben Kontrahenten absetzen. Mit zunehmender Renndauer wurde die Gruppe kleiner. In der letzten Runde forcierte Volker Lutz das Tempo und attackierte am letzten Anstieg. Diesem “Angriff” konnte keiner folgen, so dass Lutz mit 1 Minute Vorsprung nach 03:49 h und 85 Km das Ziel durchquerte.

 

“Ich bin mit dem Rennverlauf und dem Sieg super happy. So kann es weitergehen”, kommentierte Lutz sein Rennen.

 

Uwe Weinkopf und Jan Jeschke entschieden sich für die 51 Kilometer Strecke. Weinkopf erkämpfte sich trotz gesundheitlicher Probleme Platz 2 in der Seniorenklasse. Jan Jeschke komplettierte das Podium mit seinem 3. Rang. Dirk Meier-Plate und Jan Formaniak nutzten das Rennen zum Formaufbau. Beide waren mit ihrem Ergebnis nicht ganz zufrieden, “es kann nur besser werden”, kommentierten sie ihr Rennen.

 

Das zweite Harz-Cup-Rennen der Saison findet am 22.05. in Altenau statt.

 

Kellerwald Bikemarathon – 1. Lauf Nordhessen Cup

23.04.2011
foto: Matthias Schweitzer / masch-fotoMirko Geisler reiste vergangenes Wochenende nach Gilserberg, wo die 14te Auflage des Kellerwald Marathons ausgetragen wurde. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor hatte der Veranstalter die schnelle Strecke um “ruppige” Downhills und neue Rundenteile erweitert. Dies macht den Marathon noch interessanter, was auch die Top Besetzung und Größe des Starterfeldes belegt.

 

Mirko Geisler absolvierte die 40 Kilometer mit 1000 Höhenmetern in 01:36 h und beendete das Rennen auf Rang 6 (Gesamt Platz 20, +10:25). Geisler erwischte einen guten Start. Nach dem zweiten langen Anstieg bildete sich eine gut harmonierende Gruppe. Gegen Ende der Runde zerfiel diese und Mirko konnte sich erfolgreich an den letzten Anstiegen von seinen Kontrahenten lösen und den Vorsprung in das Ziel “retten”.

 

“Das lief heute richtig gut. Ich bin mit meiner Leistung absolut zufrieden und das neue 29er hat richtig Spaß gemacht”, kommentierte der Braunschweiger sein Rennen.

 

Der zweite Lauf zum Nordhessen-Cup findet am 19.06. in Großalmerode statt.

 

Aktuelles

Eurobike 2010 Special